Priv. Krankenversicherung f. Selbständige



Kleingewerbeschein und Gewerbeanmeldungen

Umfassende Informationen für Kleinunternehmer

Für Gewerbetreibende ist der Gewerbeschein die Voraussetzung für eine legale unternehmerische Tätigkeit. Dabei spielt es keine Rolle ob der Gründer eine neben- oder hauptberufliche Selbständigkeit ausführen möchte bzw. ob man umsatzsteuerrechtlich als Kleinunternehmer gilt (Kleingewerbeschein).

Speziell für GewerbetreibendeKredit-Angebot
Besondere Flexibilität bei Ratenhöhe / vorzeitiger Rückzahlung:
Kredit für Gewerbetreibende mit Kleingewerbeschein - auch zur privaten  Verwendung
mehr Finanzierungsangebote

Wie erhält man den "Kleingewerbeschein"?

Den Gewerbeschein erhält der Gewerbetreibende nach der Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtverwaltung (Gewerbeamt/Gewerbemeldestelle im Rathaus, Bezirks- oder Ortsamt). Der Gewerbetreibende kann je nach Kommune (Städte und Gemeinden) sein Gewerbe persönlich, schriftlich oder online anmelden. In der Gewerbeanmeldung muss die auszuführende Tätigkeit näher beschrieben werden. Die Gewerbeanmeldung umfasst in der Regel nur eine DIN A4 Seite und kostet ca. 15,00 - 40,00 €. Danach erhält der Gewerbetreibende die Gewerbeanmeldung, den so genannten Gewerbeschein (bei Kleinunternehmern auch umgangssprachlich Kleingewerbeschein) je nach Art der Antragstellung direkt in der Behörde ausgestellt oder später per Post zugesandt.

Wie meldet man sich als "Kleinunternehmer" an?

Das Finanzamt schickt (ca. 14 Tage nach Gewerbeanmeldung) an den Existenzgründer einen 4 -6 seitigen steuerlichen Erfassungsbogen (Fragebogen zur steuerlichen Erfassung), der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss. Hier hat der Unternehmer die Möglichkeit sich als Kleinunternehmer anzumelden. Dazu muss er nur unter "Kleinunternehmerregelung" (auf Seite 5) die entsprechenden Angaben machen. Das bedeutet wenn laut eigener Umsatzprognose die gesamten Einnahmen aus der unternehmerischen Tätigkeit innerhalb eines Kalenderjahres (1.1. - 31.12.) weniger als 17.500 EUR (Gründungs- und Folgejahr) betragen, muss der Unternehmer auf seinen Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen. Danach ist der Kleinunternehmer (umgangssprachlich Gewerbetreibender mit Kleingewerbeschein) von der Zahlung der Umsatzsteuer befreit, wenn die Einnahmen im vorangegangen Kalenderjahr 17.500 EUR nicht überstiegen haben und im laufenden Kalenderjahr 50.000 EUR voraussichtlich nicht übersteigen werden. Bei den Angaben auf dem steuerlichen Erfassungsbogen hat der Gewerbetreibende die Wahl zwischen "Kleinunternehmerregelung" oder "Regelbesteuerung".

Was ist ein Kleinunternehmer / Gewerbetreibender mit Kleingewerbeschein?

Der Begriff "Kleinunternehmer" ist ein Begriff des Finanzamtes, insbesondere des Umsatzsteuergesetzes (UStG). Der Selbständige gilt also umsatzsteuerrechtlich als "Kleinunternehmer". Der Begriff "Kleinunternehmer" sagt deshalb nichts über den zeitlichen Umfang der unternehmerischen Tätigkeit aus.